Eine Gotte mit einem 52 Tonnen Patenkind


Unser Triebwagen (BDe 4/4 1643) wurde im Frühling 1997 von der Be 4/6-Gruppe mit etlichen Arbeitsstunden renoviert. Anlässlich der Lokparade in Lausanne konnten SBB-Vertreter als riesige Überraschung einen damals erst aussen aufgearbeiteten Triebwagen begutachten.
Um mechanische Änderungen zu umgehen, wurde der Triebwagen nur in die Anfänge der Sechziger Jahre "zurückversetzt". Dadurch erhielt er die dreisprachige Anschrift und die alte Bezeichnung BFe 4/4.
Während der Bahnhofeinweihung in Winterthur wurde für den Triebwagen ein Namens-Wettbewerb veranstaltet. Am Herbstfest 1999 in Ossingen wurde er dann auf den Namen "Wyländerli" getauft.

Der SBB-Vertreter überbrachte schöne Worte, die Feuerwehr spritzte und die einheimische Winzerin Gerda Oertli übernahm die Verantwortung für ein 52 Tonnen schweres Patenkind. Ein einmaliges Erlebnis für alle.

21. 5. 01
Text: H. Russenberger
Fotos: R. Sigg

zurück